Unsere Schule

Die St. Antonius-Schule hat im Moment (Stand September 2017) 197 Schülerinnen und Schüler, die auf 8 Klassen verteilt sind. Sie werden von 12 Lehrkräften unterrichtet.
Die Kinder können, wenn sie angemeldet sind, nach dem Unterricht betreut werden. Dabei können sie wählen zwischen der 8-1-Betreuung (mit/ohne Ferienbetreuung) und der Ganztagsbetreuung.

Wir sind eine katholische Grundschule

Unsere Schule trägt den Namen der in unmittelbarer Nachbarschaft gelegenen Kirche St. Antonius.

In unserer alltäglichen Arbeit bemühen wir uns um die Vermittlung religiöser Gemeinschafts-erfahrungen, um den Kindern den christlichen Glauben erfahrbar zu machen, um ihnen Werte zu vermitteln und Orientierung für ihr Leben zu geben. Unsere Schule leitet darüber hinaus an zu ökumenischem Denken und Handeln und zu achtungsvollem und tolerantem Verhalten gegenüber Menschen anderen Glaubens.

Auf einen wertschätzenden Umgang und ein soziales Miteinander wird von Anfang an ein besonderes Augenmerk gelegt. In jedem Jahr wird im Advent eine Sammlung für Kinder in Not durchgeführt. Gemeinsam mit Kindern und Eltern werden Projekte ausgesucht. Wichtig dabei ist, dass die Kinder eine Beziehung dazu haben und über ihnen bekannte Personen Kontakte hergestellt werden. In der Vergangenheit wurde das Partnerschaftsprojekt der Pfarrgemeinde in Nueva Esperanza, pro Humanität in Benin, das Frauenhaus Kleve, der Fairteiler in Bedburg-Hau, das SOS Kinderdorf Kleve, das Kindernetzwerk Kleve, die Aktionen Herzenswunsch und Wunschbaum unterstützt.

Es besteht ein wechselseitiger Kontakt zwischen der Schule und der katholischen Pfarrgemeinde St. Antonius. Dieser beinhaltet:

  • regelmäßiges Schulmessenangebot für alle Klassen
  • Gebetsstunde zu Beginn des Kirchenjahres am 1.Adventssonntag im Wechsel mit dem Pius-Kindergarten
  • Seelsorgestunde für die Kinder der 3. Schuljahre

Jeder Morgen beginnt für die Kinder mit einem Gebet oder Lied.

 

Soziales Lernen

a) Unser Schulmotto

In den letzten Jahren haben wir in zunehmendem Maße festgestellt, dass das Sozialverhalten der Kinder einer stärkeren Aufmerksamkeit auch von Seiten der Schule bedarf.

Sowohl das Schulgesetz als auch die veränderten gesellschaftlichen Bedingungen führen uns dahin, einen Schwerpunkt unserer schulischen Arbeit auf die Sozialkompetenz unserer Schülerinnen und Schüler zu legen.

 

Dies wollen wir mit unserem Schulmotto verdeutlichen:

 

   Ich bin ich.

   Du bist du.

   Wir gehören zusammen.

 

Ich bin ich

Wir nehmen jedes Kind als eigenständige Persönlichkeit ernst. Wir fördern seine eigenen Stärken. Wir stärken seine Selbstkompetenz. Wir ermutigen es, zu sich und seinem Verhalten zu stehen.

 

Du bist du

Wir nehmen den anderen als verschieden von uns an. Wir fördern die vorurteilsfreie Begegnung von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, mit und ohne Beeinträchtigung, ungeachtet seiner sozialen Herkunft. Wir ermutigen die Kinder, aufeinander zuzugehen.

 

Wir gehören zusammen

Als Gruppe von Unterschiedlichen erleben wir eine Gemeinschaft, die stark ist, wenn alle zusammenhalten. Wir fördern den Zusammenhalt innerhalb der Klassengemeinschaft durch soziale Konzepte „Mut tut gut“, „Lubo aus dem All“, „Lob- und Wunschrunde“, „Klassenrat“, rotierende „Ämterverteilung“, „Klassenfahrt“, „Klassenausflüge“ und durch „kooperative Lernformen“.

Wir stärken die Schulgemeinschaft durch „gemeinsame Schulfeste und Feiern“, „Schulausflüge“,  „Projektwochen“, „gemeinschaftliche Gottesdienste“, gemeinsames „Jahreszeitenansingen“, „Besuch im Tagespflegehaus“ und die „Unterstützung sozialer Projekte“.

 

Ab dem Sommer 2015 werden wir in unserem Vorhaben von einer Sozialarbeitsfachkraft unterstützt.

 

b) Kooperative Lernformen (Methoden der Partner- und Gruppenarbeit)

Um unser Schulmotto auch im Unterricht umzusetzen, haben wir für alle Jahrgangsstufen verbindlich kooperative Lernformen festgelegt.

In der Jahrgangsstufe 1/2 haben wir uns für die Einführung und Durchführung der kooperativen Lernformen Kugellager, Verabredungskalender und Museumsgang entschieden.

In der Jahrgangsstufe 3/4 haben wir die Einführung und Durchführung der kooperativen Lernformen Reziprokes Lesen, Gruppenpuzzle, Table-Set und Ich-Du-Wir festgelegt.

 

c) Gewaltpräventionsprogramm „Lubo aus dem All“

Das Programm stellt eine Unterstützung in der Schuleingangsphase dar, das die Kinder in ihren Gefühls- und Verhaltenskompetenzen unterstützt. Zudem dient es auch der Prävention von Gefühls- und Verhaltensstörungen, bereits vorhandene Probleme können reduziert werden. Die Leitfigur des Programms ist „Lubo“, ein kleiner Außerirdischer (Handpuppe), der auf den Planet Erde kommt und lernen möchte, wie man auf der Welt Freunde findet und wie man sich auf der Erde richtig verhält.

 

d) Lob- und Wunschrunde/ Klassenrat

Um die sozialen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu fördern und den Belangen der Klassengemeinschaft Raum zu geben, führen alle Jahrgangsstufen als  Wochenabschluss eine Lob- und Wunschrunde bzw. den Klassenrat durch.

Für die Lob- und Wunschrunde setzt sich die Klasse in einem Gesprächskreis zusammen. Hier haben alle Klassenmitglieder (Schüler und Lehrer) die Möglichkeit Personen oder Dinge des Klassenumfeldes zu loben und diesbezüglich Wünsche zu äußern. Verbindlich wird die Lob- und Wunschrunde in den Jahrgangsstufen 1 und 2 durchgeführt.

Der Klassenrat dient in den Jahrgangsstufen 3 und 4 der gemeinsamen Besprechung von klasseninternen Themen, wie z.B. Konflikten, gemeinsamen Zielen oder Vereinbarungen von Regeln und Ritualen. Die Elemente der Lob- und Wunschrunde werden im Klassenrat aufgegriffen und erweitert. Im Gegensatz zur Lob- und Wunschrunde werden Lob, Kritik und Wünsche über die gesamte Woche schriftlich gesammelt und anschließend im Klassenrat thematisiert.